"Über das Unbedeutende in meiner Kunst"

Meine Bilder, mein Porzellan, die Figuren, eigentlich alles, was ich mit meinen Händen gestalte, hole ich aus meinem inneren Raum.

Ich schaue in den nächtlichen Himmel, in das Antlitz einer einzelnen Blüte oder bewundere ein verrottendes Stück Holz und spüre diese innere Weite, die Freude des "einfach-hier-Seins".

Es bedeutet mir, ein Teil des Ganzen zu sein, mich verbunden zu fühlen mit allem was ist, ohne jemals dessen Unendlichkeit erfassen zu können.

Das ist der Zauber, die Magie, das Geheimnis, da einzutauchen - und von dort her zu kommen, wird mir immer mehr zur täglichen Praxis. Das, was vielleicht für viele Menschen ganz unbedeutend ist, wurde für mich zum Lebensinhalt. Der Schaalsee und speziell der Neuenkirchener Lebensraum hat mir geholfen, stiller zu werden, hat mich gelehrt genauer hinzuschauen, zu lauschen und präsent zu sein. Hat mir geholfen, ein Gespür für Schöpfung zu bekommen. Die Formen schaffen sich wie von selbst, aus dem weiten Schoß des Natur-Raumes, dem ich mich einfach öffne. Eigentlich gibt es nichts weiter zu sagen als... ich bin hier...

Und so mancher, der vielleicht nach einem ausgedehnten Spaziergang am Neuenkirchener See entlang - meine kleine Galerie betritt, kann dieses Atmosphärische wahrnehmen. An den einzelnen Objekten einerseits, und andererseits im ganzen Raum spürbar.

Es ist wirklich nichts von Bedeutung, was ich tue - aber es deutet auf etwas hin: Auf das, was ich mit meiner Arbeit in der Elfenschule meine, und was hier wahrnehmbar ist. Ich weiß nicht was es ist, aber es ist eben spürbar für mich und für immer mehr Menschen, die mich hier besuchen. Die die Bilder, die Figuren, das Porzellan betrachten, die an einem Elfenwochenende 

teilnehmen. Ich bin dankbar dass es so ist.

 

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