Undine und Bubbatsch 
aus dem Reich der Schaalseeelfen

Diese Geschichte lässt die Sagenwelt der Naturgeister rund um den Schaalsee in Norddeutschland lebendig werden - voller Wunder, Abenteuer und Späße aber auch Gefahren. 

Ein Buch von Simone Labs.
Mit elfischen Illustrationen von Ines Bargholz. 

Ein fröhliches, Phantasie anregendes Buch für neugierige Kinder
ab acht Jahren.

Preis
14,80 Euro 
(zuzüglich Porto & Versand) 


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Leseprobe?!
Klickt auf die Bilder, und lest einen kleinen Auszug aus 3 unterschiedlichen Kapiteln ...

Leseprobe

Hinter den sumpfigen Wiesen des kleinen Dorfes, nahe dem Erlenbruch liegt der Hügel der Schaalsee-Elfen.
Der Nachtalb, ein kleiner grauer Elf mit runzligem Eulengesicht und großen dunklen Flügeln ist der Bote der Elfen vom Erlenbruch: »Scho, scho, wu, wu, du Bubbatsch, wo steckst du Wiesenkobold?«, rief der Nachtalb. Er setzte sich auf den Ast einer riesigen Eiche, die nahe der Bubbatsch-Wiese auf einem Feld stand.
»Hatschi, hie, hie, hiertschi«, nieste ein Stimmchen und schwuppdiewunderdich, saß neben dem Nachtalb ein kleiner grüner Kobold. Er trug ein smaragdgrünes Jäckchen mit silbernen Glöckchen, ein moosgrünes Höschen und grasgrüne Stiefelchen. Sie passten besonders gut zu seinen dunkelgrünen Haaren, die wie Tannennadeln von seinem Kopf abstanden, während die Augen in der Farbe seines Jäckchens leuchteten. Bubbatsch hatte sich seine Schafwolldecke mitgebracht und schniefte laut vor sich hin. 
»Das klingt entsetzlich«, meinte der Nachtalb, »wie konntest du dich bloß dermaßen erkälten?« 
»Wa-wa-war a-anbaden.« Bubbatsch schlotterte ganz fürchterlich unter seiner Schafwolldecke. 
»Du bist doch keine Wassernymphe. Die Seen sind noch viel zu kalt für Wiesenkobolde «, schimpfte der Nachtalb.
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»Was soll denn das? Was soll denn das bloß?«, rief der Igel und verhedderte sich immer mehr in der Decke. 
Bubbatsch rutschte flink den Baum hinunter und befreite ihn: »Entschuldige, Meister Igel! Stell dir vor, ich habe Besuch vom Nachtalb. Er hat mich eingeladen zum … Wo ist er überhaupt? He, Nachtalb!«, rief Bubbatsch zum Ast hinauf.
Doch der Nachtalb hatte sich bereits mit »scho scho« und »wu wu« in die Lüfte erhoben und kümmerte sich nicht mehr um den grünen Kobold.
»Ach der, den mag ich nicht, der mit seinem Eulengesicht«, schnaufte der Igel.
»Und du, du solltest mal deine Decke waschen, die riecht wie Käsefüße. Igitt i pfui!« Hurtig trippelte er auf seinen kurzen Beinchen davon.
Bubbatsch roch an seiner Decke: »Was der nur hat, von wegen Käsefüße, die riecht nach Schlaf, wonach sonst.« Mit der Decke im Arm lief Bubbatsch zum Wiesenrand und schlüpfte in seine Höhle unter dem großen Holzhaufen um zu schlafen. Auch in dem Menschenhaus, das am anderen Ende der Wiese stand, gingen die Lichter aus. Die Nacht hüllte alles in ihren Sternenmantel ein.
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Undine zog Uderich hinter sich her. Sie musste ihn festhalten, denn sein Froschfuß schlackerte hilflos in der Luft herum und war als Steuer völlig unbrauchbar. Die Geschwister flogen zur entferntesten Stelle im Erlenbruch, zum Schwarzen Moor, wo die Watermöme wohnte. Bald umgab sie ein grünlichgelber Nebel. Riesige moosbehangene Wurzeln ragten aus dem Moor. »Bä, es stinkt schlimmer als eine geballte Ladung Furze von Groselich«, flüsterte Uderich. 
Hierhin verirrte sich kein Schmetterling. Hier sang kein Vogel. Nur das Blubbern und Schmatzen des Moores war zu hören. Die Geschwister ließen sich auf einer der Wurzeln nieder. »Die alte Moorfrau scheint zu brauen«, sagte Undine. »Komm, 
wir wollen sie rufen!« »Muss das wirklich sein? Lass uns lieber verschwinden!«, flüsterte Uderich.
»Jetzt sind wir einmal hier und bleiben auch«, zischte Undine. In diesem Moment krallten sich Uderichs lange Finger in ihrem Haar fest. 
»Da, beobachtet uns jemand und da auch und da …« 
»Wer soll uns schon beobachten?«, erwiderte Undine.
»Na da, da, da, hast du nicht gesehen! Und da schon wieder!« Uderich klammerte sich mit der zweiten Hand an Undines Arm. »Au, du tust mir weh! Ja, jetzt sehe ich sie auch. Das sind nur die Irrlichter.«